Forschungsprogramm Mensch-Technik-Interaktion

Forschungsprogramm Mensch-Technik-Interaktion

Technik zum Menschen bringen

Einparkhilfen im Auto, Smartphones mit immer neuen Funktionen, Sensorikarmbänder für die Fitness: Intelligente Technologien begegnen uns im Alltag immer häufiger. Sie unterstützen Menschen aller Generationen und helfen vor allem Älteren, ihr Leben selbstbestimmt und mobil zu gestalten. Im Mittelpunkt des Forschungsprogramms zur Mensch-Technik-Interaktion stehen die Themenfelder "Intelligente Mobilität", "Digitale Gesellschaft" und "Gesundes Leben".

Technik hilft dabei, zentrale Zukunftsaufgaben zu lösen: Mit Hilfe von Schlüsseltechnologien wie Informations- und Kommunikationstechnologien, Elektroniksystemen oder Robotik können wir das Zusammenspiel von Mensch und Technik optimieren. Durch innovative Lösungen erhalten die Menschen Unterstützung in immer mehr Lebensbereichen – von der mitdenkenden Wohnung über die intelligente Mobilität und die Gesunderhaltung bis hin zur assistierten Pflege. Wichtig ist jedoch, dass dabei immer die Bedürfnisse der Menschen im Mittelpunkt stehen.

  • Mensch und Technik Hand in Hand: Nur wenn Technik das menschliche Handeln in seiner ganzen Komplexität erfasst, verarbeitet und umsetzt, wird sie zu einem zuverlässigen Partner. Dabei sollte stets gewährleistet bleiben, dass Technik den Menschen dient – nicht umgekehrt.
  • Technik zum Nutzen aller Generationen: In einer Gesellschaft des längeren Lebens muss der technologische Fortschritt allen Altersgruppen zugutekommen. Leitidee ist eine hilfsbereite, nutzerorientierte und bedarfsgerechte sowie die Würde des Menschen achtende Technik.
  • Technik im Kontext ethischer, rechtlicher und sozialer Fragen: Bei technologischen Innovationen müssen wir von Anfang an komplexe Themen wie Entscheidungsfreiheit und Autonomie, Datenschutz und Transparenz sowie Verteilungsgerechtigkeit mitdenken. Fließen diese Aspekte früh in den Innovationsprozess ein, erhöhen sich die Aussichten auf Erfolg.
  • Innovative Technik braucht Expertise: Erfolgreiche Mensch-Technik- Interaktion erfordert eine Verknüpfung von natur-, technik- und ingenieurwissenschaftlichen Aspekten mit geistes-, sozial- und regionalwissenschaftlichen Fragestellungen. Das BMBF unterstützt aktiv die hierfür erforderliche Netzwerkbildung zwischen den verschiedenen Disziplinen und fördert den wissenschaftlichen Nachwuchs.
  • Beiträge aus dem Mittelstand: In Deutschland erbringen kleine und mittlere Unternehmen (KMU) mehr als die Hälfte der Wirtschaftsleistung und sind in vielen Bereichen internationale Spitzenreiter. Die hier entwickelten Schlüsseltechnologien tragen wesentlich zur Weiterentwicklung der Mensch-Technik-Interaktion bei.

Downloads zum Forschungsprogramm:

Broschüre: Forschungsprogramm zur Mensch-Technik-Interaktion (PDF 2,89 MB, barrierefrei)

Kurzflyer: Forschungsprogramm zur Mensch-Technik-Interaktion (PDF 1,38 MB, barrierefrei)

Teaserliste

Intelligente Mobilität

Verschiedene Verkehrsmittel werden immer häufiger spontan genutzt, miteinander kombiniert und dabei von Nutzerinnen und Nutzern geteilt. Gleichzeitig sind Fahrzeuge, Infrastruktur und Menschen immer stärker miteinander vernetzt.

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Digitale Gesellschaft

Digitale Technologien spielen in Beruf und Freizeit eine entscheidende Rolle. Immer mehr intelligente, miteinander kommunizierende Alltagsgegenstände machen die eigenen vier Wände zu einem „Smart Home“ und immer häufiger unterstützen uns kommunikative Serviceroboter.

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Gesundes Leben

Gesundheit ist wichtig – für jede und jeden Einzelnen, aber auch für die Leistungsfähigkeit und Produktivität der Gesellschaft als Ganzes. Deshalb ist es wichtig, Forschung für ein gesundes, aktives und selbstbestimmtes Leben zu stärken.

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